Wochenende ohne Auto ab Paris
Paris ohne Auto: Ein Wochenende auf den Spuren der Schlösser
Ein zweitägiges Wochenende ab Paris, komplett mit öffentlichen Verkehrsmitteln machbar – zwischen der Festung Vincennes, dem Renaissance-Schloss Fontainebleau und dem königlichen Domäne Versailles.
Redaktionelles Journal · Carte des Châteaux ·
Man braucht kein Auto, um sich ein Wochenende auf den Spuren der Schlösser ab Paris zu gönnen. Das französische Eisenbahnnetz, das zum großen Teil auf den Strecken beruht, die einst der Hof zwischen seinen Residenzen zurücklegte, ermöglicht es, einige der schönsten königlichen Monumente Frankreichs zu erreichen – ganz ohne die Schienen zu verlassen. Dieses zweitägige Programm schlägt eine schrittweise Fortbewegung vor, statt einer bloßen Liste von Zielen: Der erste Tag bleibt nah an der Hauptstadt, mit einer mittelalterlichen Festung, die in wenigen Minuten mit der U-Bahn erreichbar ist, gefolgt von einem Renaissance-Schloss, das nur etwa eine halbe Stunde mit dem Zug entfernt liegt. Der zweite Tag ist ganz Versailles gewidmet, dessen Ausmaße allein einen ganzen Tag rechtfertigen – inklusive eines Abstechers in das Domäne des Petit Trianon, abseits des Hauptschlosses. Kein Auto, keine komplizierten Routen: Nur Bahnhöfe, die von Paris aus bedient werden und in der richtigen Reihenfolge angefahren werden, um aus einem einfachen Wochenende eine echte Reise in die Geschichte der französischen Monarchie zu machen – von der Festung Karls V. bis zu den Gärten Marie-Antoinettes.
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Tag 1 — Von der Festung Vincennes zur Renaissance von Fontainebleau
Der Tag beginnt dort, wo Paris gerade endet: Das Schloss Vincennes, die größte noch erhaltene Königsfestung Frankreichs, ist direkt mit der U-Bahn-Linie 1 (Station Château de Vincennes) sowie mit dem RER A erreichbar. Im Gegensatz zu den meisten mittelalterlichen Festungen thront es nicht auf einem Hügel oder Felsvorsprung, sondern auf einer einfachen Hochebene – was den gewaltigen Donjon, einen der höchsten Europas, vom Boden aus umso eindrucksvoller wirken lässt. Der Besuch lässt sich in einer entspannten Vormittagshälfte erledigen, bevor es mit der U-Bahn und dem RER in Richtung Gare de Lyon für den nächsten Programmpunkt geht. Von der Gare de Lyon aus bringt einen ein Regionalzug nach Fontainebleau, etwa 60 Kilometer südöstlich von Paris. Bevorzugte Residenz Franz’ I., die später fast allen französischen Monarchen bis Napoleon III. als Wohnsitz diente, besticht das Schloss durch die Verbindung italienischer Kunst und französischer Tradition, die zur Schule von Fontainebleau führte. Die berühmte Große Hufeisen-Treppe, die sich mit ihren doppelten Armen der Schlosshof öffnet, zählt zu den ikonischsten Bildern des französischen Königserbes. Eingebettet in einen weitläufigen Park und direkt an den Wald angrenzend, bietet das Domäne genug Raum, um einen Großteil des Nachmittags zu verbringen, bevor es zurück nach Paris geht.
VAL-DE-MARNE · Vincennes
Château de Vincennes
Le château de Vincennes (également appelé autrefois Vieux Fort de Vincennes), est une forteresse située à Vincennes, dans la banlieue Est de Paris, dont la construction a duré du XIVe au XVIIe siècle. C'est le plus grand château fort royal subsistant en France et, du fait de la hauteur de son donjon, une des plus hautes forteresses de plaine d'Europe. Le château de Vincennes est le siège du service historique de la Défense. La forteresse est située près de Paris, à environ huit kilomètres de l'île de la Cité, desservie par la gare de Vincennes de la ligne A du RER par la ligne 1 du métro à la station Château de Vincennes. Contrairement à la plupart des châteaux forts, il n'a pas été implanté sur une colline ou sur le rebord d'une falaise, mais sur un plateau calcaire. L'alimentation des douves en eau était assurée par le ru de Montreuil, qui descend du plateau de Montreuil. Le trop-plein de ce cours d'eau se jetait dans le lac de Saint-Mandé. Au Moyen Âge, le site était couvert d'une forêt giboyeuse. Depuis le XIXe siècle, les alentours du château sont urbanisés : l'ancienne forêt subsiste partiellement dans le bois de Vincennes, dont l'étendue est du ressort de Paris.
SEINE-ET-MARNE · Fontainebleau
Château de Fontainebleau
Le château de Fontainebleau est un château royal de styles principalement Renaissance et classique, près du centre-ville de Fontainebleau, à une soixantaine de kilomètres au sud-est de Paris, en France. Les premières traces d'un château à Fontainebleau remontent au XIIe siècle. Les derniers travaux sont effectués au XIXe siècle. Haut lieu de l'histoire de France, le château de Fontainebleau est l'une des demeures des souverains français depuis François Ier, qui en fait sa demeure favorite, jusqu'à Napoléon III. Plusieurs rois laissent leur empreinte dans la construction et l'histoire du château, qui est ainsi un témoin des différentes phases de l'histoire de France depuis le Moyen Âge. Entouré d'un vaste parc et voisin de la forêt de Fontainebleau, le château se compose d'éléments de styles médiévaux, Renaissance, et classiques. Il témoigne de la rencontre entre l'art italien et la tradition française exprimée tant dans son architecture que dans ses décors intérieurs. Cette spécificité s'explique par la volonté de François Ier de créer à Fontainebleau une « nouvelle Rome » dans laquelle les artistes italiens viennent exprimer leur talent et influencer l'art français. C'est ainsi que naît l'École de Fontainebleau, qui représente la période la plus riche de l'art renaissant en France, et inspire la peinture française jusqu'au milieu du XVIIe siècle, voire au-delà.
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Tag 2 — Versailles: Vom Schloss zum Petit Trianon
Der zweite Tag ist ganz Versailles gewidmet – ein Ausmaß, das keine Eile zulässt: 63.000 m² Gebäudefläche, 2.300 Räume und 93 Hektar Gärten bilden für sich genommen schon eine Tagesexpedition. Von 1682 bis 1789 ständige Residenz des Hofes und der Regierung, bleibt das Schloss das repräsentativste Monument der Herrschaft Ludwigs XIV. und eine der Referenzen der europäischen Klassischen Architektur. Der Vormittag lässt sich den großen Appartements und der Spiegelsaal widmen, der Nachmittag einem ausgedehnten Spaziergang durch die von Le Nôtre gestalteten Gärten. Abseits des Hauptschlosses, im Anschluss an den Park, bietet das Petit Trianon einen intimeren Abschluss des Tages. Erbaut für Madame de Pompadour und später von Ludwig XVI. an Marie-Antoinette verschenkt, besticht dieser klassizistische Pavillon mit seinen perfekten Proportionen und den vier Fassaden, die von korinthischen Säulen gegliedert werden – ein bewusster Kontrast zur Überdimensioniertheit des Hauptschlosses. So endet das Wochenende mit einer intimeren Note, bevor es mit dem RER zurück nach Paris geht.
Die Route auf der Karte
Ein Wochenende auf den Spuren der Schlösser ab Paris – ohne Auto
Die Route verbindet die Etappen des Wochenendes in der richtigen Reihenfolge: von Vincennes nach Fontainebleau am ersten Tag, dann Versailles und das Petit Trianon am zweiten.
Die Markierungen folgen der empfohlenen Besuchsreihenfolge. Wählen Sie ein Schloss, um seine Seite zu öffnen.
Tag für Tag
Die Route
Tag 1 — Von der Festung Vincennes zur Renaissance von Fontainebleau
Vormittag in Vincennes, direkt vor den Toren von Paris, dann Zug ab Gare de Lyon in Richtung Fontainebleau für den Nachmittag.
Tag 2 — Versailles: Vom Schloss zum Petit Trianon
Ein ganzer Tag im Domäne Versailles: erst das Schloss, dann im Park das Petit Trianon.
