Ausgewählte Burgen für die europäischen Tage des offenen Denkmals 2026
Tage des offenen Denkmals 2026: Burgen, die man am 19. und 20. September entdecken sollte
Die europäischen Tage des offenen Denkmals 2026 finden am 19. und 20. September statt: Wiedereröffnungen, abgeschlossene Restaurierungen, archäologische Ausgrabungen und seltene Öffnungen in 10 Burgen, die man in ganz Frankreich nicht verpassen sollte.
Redaktionelles Journal · Carte des Châteaux ·
Die europäischen Tage des offenen Denkmals kehren am Samstag, den 19., und Sonntag, den 20. September 2026, zurück – am Freitag, den 18. September, wird die Schulaktion „Augen auf!“ vorangestellt. Bei der 43. Auflage stehen zwei Themen im Mittelpunkt: das „Fotografische Erbe“, das das 200-jährige Jubiläum der Erfindung der Fotografie durch Nicéphore Niépce feiert, und das europäische Motto „Gefährdetes Erbe: Beleben, Widerstand leisten, neu denken“, das sich den bedrohten Denkmälern und den Menschen widmet, die sich für ihre Rettung einsetzen. Statt eine vollständige Liste aller an diesem Wochenende geöffneten Denkmäler zu erstellen, haben wir zehn Burgen ausgewählt, die in diesem Jahr besonders interessant sind: hocherwartete Wiedereröffnungen, gerade abgeschlossene Restaurierungen, archäologische Grabungen oder außergewöhnliche Öffnungen von normalerweise nicht zugänglichen Orten. Jede dieser Burgen ist auf der Karte der Burgen verzeichnet und in der interaktiven Karte dieses Artikels zu finden.
01
Wiedereröffnungen und abgeschlossene Restaurierungen: die große Rückkehr
Einige Burgen schließen in diesem Jahr ein langes Kapitel der Bauarbeiten ab. In Castries (Hérault) öffnet die als „kleines Versailles des Languedoc“ bekannte Burg am 18., 19. und 20. September 2026 unter dem neuen Namen „Château de Lumières“ nach mehreren Jahren der Schließung wieder ihre Tore. An den Tagen des offenen Denkmals, dem 19. und 20. September, wird der Eintritt zu einem Einheitspreis von 10 € angeboten (kostenlos für Kinder unter 4 Jahren), mit angepassten Öffnungszeiten am Samstag und Sonntag. In Villers-Cotterêts (Aisne) wurde die Burg Franz I., lange Zeit dem Verfall preisgegeben, nach einem dreijährigen Mammutprojekt zur „Cité internationale de la langue française“ umgestaltet. An den JEP 2026 steht im Rahmen des Mottos „Gefährdetes Erbe“ eine Ausstellung zu den Hintergründen dieser Restaurierung im Mittelpunkt: Das Publikum kann am Samstag und Sonntag um 11 Uhr, 14 Uhr, 15:30 Uhr und 17 Uhr (Anmeldung vor Ort) an Führungen teilnehmen, den Steinmetz Mikael Rebelo Pereira treffen oder an einem archäologischen Rätselspiel des Inrap mitwirken. Der 1.200 m² große Dauerausstellungsbereich zur französischen Sprache ist an beiden Tagen kostenlos zugänglich. In Bournazel (Aveyron) wird die Vollendung eines außergewöhnlichen Projekts gefeiert: Nach 18 Jahren Restaurierung präsentiert sich diese Renaissance-Burg aus den Jahren 1540 bis 1560 wieder in ihrer ursprünglichen Pracht des 16. Jahrhunderts. An den JEP werden Führungen ohne Voranmeldung alle 15 bis 20 Minuten angeboten: Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr zum ermäßigten Preis von 7,50 € (kostenlos für Kinder unter 6 Jahren). Der Garten, der anhand archäologischer Ausgrabungen rekonstruiert wurde, trägt seit 2019 das Label „Remarquable Jardin“.

HERAULT · Castries
Château de Castries
Le château de Castries, surnommé « le Petit Versailles du Languedoc », domine la ville de Castries, près de Montpellier, dans l'Hérault. Propriété de la maison de Castries depuis 1465, il fut reconstruit en 1565 par Jacques de Castries sur des bases médiévales antérieures. Ses jardins furent dessinés en 1666 par André Le Nôtre, alimentés par un aqueduc attribué à Pierre-Paul Riquet. Endommagé pendant la Révolution française, il fut restauré en 1828. René de La Croix de Castries, qui l'avait acquis en 1935, en fit donation en 1985 à l'Académie française, qui le gère aujourd'hui avec l'Institut de France. Classé au titre des monuments historiques, le château est ouvert au public.
AISNE · Villers-Cotterêts
Château de Villers-Cotterêts
Das Château de Villers-Cotterêts im Département Aisne folgt auf eine mittelalterliche Residenz des 12. bis 14. Jahrhunderts, die Franz I. im Alter von drei Jahren als Vetter König Ludwigs XII. erbte. Ab 1528 ließ Franz I. umfangreiche Bauarbeiten durchführen, mit denen er insbesondere die Maurermeister Jacques und Guillaume Le Breton betraute, um es zu einem der wenigen königlichen Renaissancepaläste in der Picardie zu machen; seine Kapelle ist eine der ersten in Frankreich, die mit der gotischen Tradition bricht, und ist mit königlichen Emblemen statt mit christlichen Symbolen geschmückt. Heinrich II. und später Ludwig XIV., der das Schloss 1661 dem Haus Orléans als Apanage übertrug, hielten sich dort auf. Der Park wurde von André Le Nôtre umgestaltet. Während der Revolution 1790 als Nationalgut beschlagnahmt, wurde das Schloss 1808 zu einem Bettlerdepot (dépôt de mendicité) mit Platz für bis zu 1.800 Personen, diente im Ersten Weltkrieg als Militärkrankenhaus und von 1889 bis 2014 als Altenheim. Nach einer umfassenden Restaurierung wurde es 2023 als Cité internationale de la langue française eröffnet; es ist Eigentum des Staates und wird vom Centre des monuments nationaux verwaltet.

AVEYRON · Bournazel
Schloss Bournazel
Im Herzen des Rouergue gelegen, ist Schloss Bournazel eines der ehrgeizigsten Renaissance-Bauvorhaben, die je im Aveyron in Angriff genommen wurden; es wurde ab 1540 von Jean de Buisson und Charlotte de Mancip errichtet. Nach der Einstellung der Arbeiten um 1560 unvollendet geblieben, trägt es die Spuren einer bewegten Geschichte: Plünderung während der Revolution, Bedeutungsverlust im 19. Jahrhundert und anschließend mehr als sechzig Jahre Nutzung als Erholungsheim. 2007 von Martine und Gérald Harlin erworben, wurde es vorbildlich restauriert, wodurch seine skulptierten Fassaden, seine große Treppe und seine bemerkenswerten Gärten wieder zum Leben erweckt wurden. Heute ein öffentlich zugängliches Monument historique, verbindet es denkmalpflegerische und kulturelle Aufgaben (Konzerte, Künstlerresidenzen) mit seiner Rolle als Veranstaltungsort (Hochzeiten, Seminare).
02
Laufende Baustellen und archäologische Ausgrabungen: Ein Blick hinter die Kulissen der Renaissance
Andere Burgen öffnen ihre Tore mitten in der Bauphase – und genau das macht sie in diesem Jahr besonders interessant. In Pontivy (Morbihan) stürzte die Burg der Rohan, eine der letzten großen Festungsburgen der Bretagne, 2014 teilweise ein; 2015 für einen symbolischen Euro an die Stadt übergeben, wird sie seitdem mit archäologischen Ausgrabungen wiederaufgebaut. An den JEP 2026 wird eine geführte Tour mit dem Titel „Nach dem Einsturz: Hinter den Kulissen der Renaissance der Burg“, geleitet von Anne Bocquet, Projektleiterin der Stadt Pontivy, am Samstag, den 19., und Sonntag, den 20. September, um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr angeboten. Das Wochenende umfasst zudem historische Reitershows in den Burggräben sowie eine Führung in französischer Gebärdensprache. In Bonneville (Haute-Savoie) thront die Burg aus dem 13. Jahrhundert auf einem Felsen über der Stadt; vom 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert als Gefängnis genutzt, ist sie heute Gegenstand eines Sanierungsprogramms mit begleitenden präventiven archäologischen Ausgrabungen. Am 19. September präsentiert die Archäologin Auriane Lorphelin die Ergebnisse der Grabungskampagne 2025, die bisher unbekannte architektonische Elemente und mittelalterliche Alltagsgegenstände zutage förderte. Die Burg bietet zudem am 19. und 20. September eine außergewöhnliche Öffnung mit musikalischen Animationen. In Saint-Vougay (Finistère) widmet sich die Renaissance-Juwelierburg Kerjean bei den JEP 2026 der Restaurierung selbst: Das Publikum ist eingeladen, die Entscheidungen hinter der Erhaltung eines historischen Denkmals zu erkunden – etwa anhand der Zeichnungen von Patrice Pellerin, die verlorene Räume wieder lebendig werden lassen. Für Familien gibt es ein architektonisches ABC-Buch, und eine Vortrags-Demonstration widmet sich dem Frauenkostüm der späten Renaissance.
MORBIHAN · Pontivy
Château de Pontivy
Le château de Pontivy (Morbihan), appelé château des Rohan, a été bâti aux XVe et XVIe siècles par la famille de Rohan. Le château fait l’objet d’une inscription au titre des monuments historiques depuis le 26 octobre 1925, alors que les façades, toitures, cours et fossés sont classés depuis le 30 décembre 1953. Propriété de Josselin de Rohan, celui-ci en a fait don pour un euro symbolique à la ville de Pontivy en octobre 2015.

HAUTE-SAVOIE · Bonneville
Château de Bonneville
Le château de Bonneville, en Haute-Savoie, naît en 1262 d'un premier fort en bois de Pierre de Savoie, remplacé vers 1290 par la forteresse actuelle de Béatrice de Faucigny, la Grande Dauphine. Centre administratif savoyard à partir de 1355, il conserve un donjon circulaire du XIIIe siècle, deux tours majeures (Noire et Blanche) reliées par une courtine à pont-levis, et une chapelle gothique Sainte-Catherine. Converti en prison au XVIIIe siècle, il est acquis par la commune de Bonneville en 1934 après la fermeture de celle-ci, classé monument historique en 1987, et ouvert au public en été (tours, courtine, cour centrale), avec des fouilles archéologiques menées en 2019.

FINISTERE · Saint-Vougay
Château de Kerjean
Le château de Kerjean, à Saint-Vougay (Finistère), est bâti entre les années 1540 et 1590 pour la famille Barbier, ultérieurement titrée marquis de Kerjean. Un des plus beaux témoignages de l'architecture Renaissance du pays de Léon, il associe une résidence de style Renaissance à une enceinte défensive à bastions et casemates, alors peu courante pour ce type d'édifice. Le mariage avec la famille de Coatanscour agrandit le domaine au XVIIIe siècle, jusqu'à ce que la marquise de Coatanscour soit arrêtée, emprisonnée puis guillotinée à Brest pendant la Révolution, entraînant la confiscation du domaine. Il passe ensuite aux familles Brilhac, à partir de 1802, puis Forsanz-Coatgoureden. Racheté par l'État en 1911 et classé monument historique, il est restauré des années 1980 au début des années 2000. Propriété de l'État-Ministère de la Culture, le château, sur un domaine de 20 hectares comprenant notamment un colombier remarquable, est ouvert au public et sa gestion assurée par l'établissement public de coopération culturelle Chemins du patrimoine en Finistère.
03
Gefährdetes Erbe: Was noch zu retten ist
Das europäische Motto 2026, „Gefährdetes Erbe“, findet in zwei Burgen unserer Auswahl einen konkreten Widerhall. In Médavy (Orne) wurde die klassizistische Burg der Nacht vom 24. auf den 25. September 2025 durch einen Brand schwer beschädigt, der zwei Drittel des Monuments zerstörte. Als eine der 18 regionalen Vorzeigestätten der von Stéphane Bern geleiteten „Mission Patrimoine“ erhält die Burg eine Förderung von 450.000 € aus dem Loto du Patrimoine, deren offizielle Übergabe am Samstag, den 19. September 2026, anlässlich der europäischen Tage des offenen Denkmals stattfindet. Die von einem Chefarchitekten für historische Denkmäler geleiteten Wiederaufbauarbeiten sollen 2026 beginnen und Anfang 2029 abgeschlossen sein; eine teilweise Wiedereröffnung ist für den Sommer 2027 geplant. In La Roche-Guyon (Val-d’Oise) ist die einzige höhlenartige Burg der Île-de-France, die 2019 von der Mission zur Identifizierung gefährdeten Kulturguts ausgewählt wurde, Schauplatz einer kulturellen Saison mit dem Motto „Geschichte und Erinnerung“. An den JEP 2026 werden ganztägig kommentierte Führungen zum Zweiten Weltkrieg angeboten: In Zusammenarbeit mit der Vereinigung Pact en Vexin lassen Schauspieler das Monument durch Lesungen von Briefen von Widerstandskämpfern und Gefangenen wieder lebendig werden, und eine Klang- und Lichtinstallation mit dem Titel „Die Stimmen der Bunker, 1944“ wird in den unterirdischen Gängen präsentiert. Die Burg ist am Samstag, den 19., und Sonntag, den 20. September, von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
VAL-D'OISE · La Roche-Guyon
Château de La Roche-Guyon
Le château de La Roche-Guyon est un château qui se dresse sur la commune française de La Roche-Guyon dans le département du Val-d'Oise aux portes de la Normandie sur la rive droite de la Seine. L'ancien château fort en ruine, dominé par son donjon, au sommet du coteau a reçu des ajouts importants au XVIIIe siècle au pied du coteau et un jardin et potager « à la française » : le potager du château de la Roche-Guyon. Le château, classé au titre des monuments historiques, propriété de la maison de La Rochefoucauld est aujourd'hui géré par un établissement public de coopération culturelle (EPCC) regroupant le département du Val-d’Oise, la commune de La Roche-Guyon, le syndicat mixte d’aménagement et de gestion du parc naturel régional du Vexin français et l'État. Élargi et embelli à de nombreuses reprises, notamment lors d'importants travaux au XVIIIe siècle entrepris par ses propriétaires actuels, les La Rochefoucauld, l'ancienne place forte est progressivement devenue un lieu d'apparat. Depuis 2010, l'exposition « On emménage au château » a transformé l'endroit en musée éphémère dévoilant des œuvres contemporaines au détour d'une galerie ou d'un rempart, comme des colonnes installées par Daniel Buren.

ORNE · Médavy
Château de Médavy
Privé
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Eine seltene Öffnung, die man nicht verpassen sollte
Einige Orte sind fast nie zugänglich – so auch die Burg Raoul in Châteauroux (Indre). Die im 10. Jahrhundert erbaute und heute in die private Residenz des Präfekten des Indre integrierte Burg öffnet ihre Tore nur zu sehr seltenen Anlässen. Anlässlich der europäischen Tage des offenen Denkmals bieten der Conseil départemental de l’Indre und das Fremdenverkehrsamt kostenlose Führungen am Samstag, den 19., und Sonntag, den 20. September 2026, um 10 Uhr und 14 Uhr an – in Gruppen von maximal 25 Personen. Eine Reservierung wird dringend empfohlen, da die Öffnung so selten ist. An diesem Wochenende ist es zudem möglich, die angrenzende Präfektenresidenz zu besichtigen.
05
Dreißig Jahre Schutz, eine außergewöhnliche Restaurierung
In Agde (Hérault) feiert die Burg Laurens 2026 ihr 30-jähriges Jubiläum als Monument historique, das 1996 unter Denkmalschutz gestellt wurde – ein Datum, das mit dem Beitritt des nahegelegenen Canal du Midi zum UNESCO-Welterbe im selben Jahr zusammenfällt. Diese eklektische Villa, ab 1898 für den Sammler Emmanuel Laurens erbaut und lange dem Verfall preisgegeben, bevor sie von der Stadt Agde erworben und restauriert wurde, bietet eine Jubiläumswoche vom 15. bis 20. September 2026. Vom 15. bis 18. September werden thematische Führungen mit dem Titel „Eine außergewöhnliche Restaurierung“ angeboten (14 €), bevor das Wochenende der Tage des offenen Denkmals kostenlos zugänglich ist: Samstag, den 19. September, auf Reservierung (empfohlen), Sonntag, den 20. September, ohne Reservierung. Die Ausstellung „Le Génie des Eaux“, die die runde Schleuse von Agde und das Burgareal mit zeitgenössischen Kreationen verbindet, ist bis zum 1. November 2026 zu sehen.
06
Praktische Informationen und Tipps für ein gelungenes Wochenende
Einige Tipps, um dieses Wochenende optimal zu nutzen. Die seltensten Orte – die Burg Raoul in Châteauroux, die Führungen in Villers-Cotterêts – funktionieren nach dem Prinzip „first come, first served“ und sind auf kleine Gruppen beschränkt: Eine Reservierung so früh wie möglich ist ratsam, statt unvorbereitet anzureisen. Im Gegensatz dazu sind Burgen wie Bournazel oder La Roche-Guyon frei zugänglich, ohne Reservierung, über lange Zeitfenster hinweg. Die Preise variieren stark von Ort zu Ort: kostenlos in Villers-Cotterêts, Bonneville, der Burg Raoul oder am Sonntag in der Burg Laurens, einheitlich ermäßigter Preis in Castries und Bournazel, sonst übliche Tarife. Wie jedes Jahr können die hier angegebenen Öffnungszeiten, Preise und Programme bis zum letzten Moment von den Veranstaltern angepasst werden: Es wird empfohlen, die aktuellen Informationen auf der Website der europäischen Tage des offenen Denkmals oder direkt bei den jeweiligen Orten zu prüfen. Um die vollständige Geschichte dieser – und vieler weiterer – Denkmäler außerhalb dieses besonderen Wochenendes zu entdecken, finden Sie ausführliche Steckbriefe auf der Karte der Burgen.
Die Route auf der Karte
Die Burgen, die man bei den Tagen des offenen Denkmals 2026 entdecken sollte
Die zehn ausgewählten Burgen für die europäischen Tage des offenen Denkmals 2026 in ganz Frankreich.
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Quellen
